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250 Hoffmann 2018 10 01 Prof. Albert Hoffmann

 

Vernissage am Montag, 1. Oktober 2018

um 18:00 Uhr

Laudatio: Prof. Wolfgang J. Bandion

der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien

1010 Wien, Kärntnerring 9-13 / 144 (Obergeschoß)

 

Dauer der Ausstellung bis 20. Oktober 2018

Mo – Sa von 10:00 – 19:00 Uhr – Eintritt frei 

 

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Slideshow: Kunstwerke und Vernissagen


Im Frühjahr eine Ausstellung in Bled, danach die große Sommerausstellung in Piran und im Herbst seine dritte Personale in Wien: Prof. Albert Hoffmann ist unterwegs in die dritte Dimension. Nicht nur die zunehmende Nachfrage im Kunstmarkt treibt den Künstler, Träger des Ehrenkreuzes der Republik Österreich und des Ehrenzeichens der Stadt Gloggnitz, an, sondern auch sein Gestaltungswille und seine unbändige Gestaltungskraft. So zeigt er im Oktober 2018 im Kunstraum nur Werke aus seiner neuesten Schaffensperiode.

 

Seine neuesten Werke tragen Licht und Farbe ins Auge des Betrachters, expressiv bringt er Kraft in seine Darstellungen: "Auf meinem Weg bin ich mit meiner Denkweise dort angelangt, wo der Gegenstand einerseits vorhanden bleibt und andererseits sich Licht und Weite in der Atmosphäre auflösen und die Vergangenheit bis in die Ewigkeit reicht", sagt Prof. Albert Hoffmann.

 

Schwungvoll, kräftig und intensiv ist sein Farbauftrag, er umarmt förmlich die Leinwand während seines Pinsel- bzw. Spachtelschwunges. Flächigkeit reicht ihm nicht mehr - in den Raum herein muss sein Werk wirken! Dreidimensional plastisch, gleichsam vom Betrachter nicht nur wahrnehmbar sondern ebenfalls zu erfühlen wird sein Oeuvre dadurch. Seine Seele ist zu spüren in diesen Dimensionen - egal welche reale Entfernung zwischen Bild und Kunstliebhaber liegt.

 

Metaphorisch gelagert ist Hoffmanns Schaffen und Streben: Zellteilung ist ein immer wiederkehrender Prozess; er ruft Erneuerungen hervor. Die Atmosphäre umspannt alles: das Licht - das Wasser – sie rufen die Vegetation hervor. Spezies könnten nicht sein ohne diese Elemente. Die Sonne setzt alles in Farbe. So schließt sich der Kreis. Dadurch gibt es nur Ganzheitlichkeit. Es hebt sich einzelner Realismus auf - und setzt sich in Spannung  als Wiedergabe zusammen; wo acht Magnetfelder sich anziehen  und gleichzeitig  gegenseitig wirken.

 

Nur in dieses Zusammenspiel kann Geschichte geschrieben werden. Hoffmann gibt dies in seinen Arbeiten auf sehr sensible Art, nach seinen inneren Gefühlen wieder, auf der anderen Seite rasch und dynamisch expressiv - mit seiner  Erfahrung und Auffassung – aufgrund seines bewegten Lebens. Es ist ihm ein Anliegen, dass in der Kunst die Ehrlichkeit die Umkehr des Innen nach Außen zeigt und somit Chauvinismus fehl am Platz ist. Denn der Weg des Künstlers ist sein Ziel.

 

Unabhängig von seinen thematischen Schwerpunkten und die Fokussierung auf Ölmalerei, hat Hoffmann aber seine tiefe Zuneigung zu Grafik und Aquarell nie verloren. Sie spiegeln das höchste Können der Künstlers wider: das Aquarell als Königin der Bildenden Künste, vor denen sich der Professor verneigt, um sofort sein Innerstes schwungvoll und expressiv auf Papier sichtbar werden zu lassen.

 

Zur Malerei ist Albert Hoffmann über Umwege gelangt. Geboren am 15. Mai 1945, interessierte er sich immer schon intensiv für die Kunst. Als selbständiger Kaufmann verlor er sein Ziel nie aus den Augen und so absolvierte er 1989 eine Ausbildung bei Prof. Haas. Bereits drei Jahre später eröffnete er seine ersten Ausstellungen; nicht nur Beteiligungen, zahlreiche Einzelausstellungen in bekannten Galerien und Museen waren dabei - in den letzten fünf Jahren u.a. 2014 im Vatikan, 2015 im Heeresgeschichtlichen Museum mit einer Sonderausstellung, 2017 iim Kunstraum seine Retrospektive „30 Jahre für die Kunst“. Die Liste seiner Ausstellungen und Ankäufe (z.B. Albertina, Land NÖ, EU-Botschaft) füllt mehr als 20 A4-Seiten und entspricht der Intention des vielfach ausgezeichneten Künstlers: "Ein Bild gehört an die Wand und nicht in die Mappe". Die Kunst ist sein Leben, er will sie weitertragen in die Herzen der Mitmenschen - als Lehrer und kulturell Gestaltender. Dies über alle Grenzen und Konventionen hinweg. Sein Credo: die Kultur verbindet Völker, internationale Zusammenarbeit trägt zum besseren gegenseitigen Verständnis bei, vor allem heutzutage. Kultur ist der beste Weg, um ideelle Werte zu transportieren. (Susanne Quietensky)

 

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