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Am 12. September 2013 wird das privat geführte Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels eröffnet. Es präsentiert die private Kunstsammlung von Kommerzialrat Heinz J. Angerlehner. Der Gründer und Eigentümer der FMT Gruppe, einem global agierenden Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Industriemontage und des Industrieservice, sammelt seit mehr als dreißig Jahren zeitgenössische Kunst sowohl renommierter als auch junger, aufstrebender Künstler aus Österreich und dem Ausland.

 

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Die aus Wels stammende Künstlerin Christina Mitterhuber stellt im Rahmen der Parallelaktion Kunst 2018 erstmals in Wien aus.

 

Ziemlich genau zwei Jahre später, am 22. September 2015 berichten die Oberösterreichischen Nachrichten über die FMT-Pleite: "Auch die Zukunft des Museums Angerlehner ist keineswegs in der bestehenden Form gesichert. Zwar betont Firmengründer Heinz Angerlehner, das Haus in Thalheim sei nicht betroffen. Allerdings wird eine Sanierung ohne einen wesentlichen Beitrag des Eigentümers von den Gläubigern – nicht nur von den Banken – nicht akzeptiert werden. Franz Loizenbauer, Leiter des Gläubigerschutzverbandes AKV in Linz, bestätigt: 'Ein Sanierungsbeitrag des Eigentümers wird sicher erwartet.' Ein Verkauf der Sammlung dürfte nicht sakrosankt sein. Dem Vernehmen nach hat Angerlehner das Museum bereits vor zwei Jahren dem Land angeboten.

 

„Mit dem Museum möchte ich einen Rahmen für zeitgenössische Kunst schaffen und meine Sammlung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich habe mich immer als sozialer Unternehmer gesehen und fühle mich in gewissem Maß mitverantwortlich für das kulturelle und soziale Umfeld in meiner Heimatregion“, erläutert Heinz J. Angerlehner seine Beweggründe für das Museumsprojekt. So ist ihm auch eine gute Vernetzung mit anderen Kunst- und Kultureinrichtungen wichtig als Basis für weiterführende Kooperationen und Synergien. Mit der Wachstumsdynamik der Sammlung entstanden auch der Wunsch und die Notwendigkeit, der privaten Kollektion Raum und dadurch Öffentlichkeit zu verschaffen. Das Museum wird am Areal der ehemaligen Konzernzentrale der FMT Industrieholding gegenüber dem Welser Messegelände in Thalheim errichtet. Mit einer Stegverbindung über den Traunfluss wird das Museum künftig auch für Besucher aus Wels leicht erreichbar sein.

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"Es begann tatsächlich mit Briefmarken. Die darauf abgebildeten Bilder von Miró oder van Gogh haben den Unternehmensgründer Heinz J. Angerlehner (* 1943) von Beginn an fasziniert, erzählt er. Heute ist er in Pension und einer der größeren Sammler zeitgenössischer Kunst Österreichs. In 30 Jahren hat er 1500 Werke, vor allem österreichische Malerei ab 1950, ergänzt durch Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen, gekauft. Im Herbst nächsten Jahres eröffnet er das größte Privatmuseum Oberösterreichs. Der Umbau des ehemaligen Bürogebäudes und der einstigen Industriehalle des internationalen Montagetechnikkonzerns FMT in Thalheim bei Wels hat gerade begonnen", berichtet Almuth Spiegler in ihrem Artikel "Der Trieb zum Sammeln und zum Bauen" am 12. Augst 2012 in Die Presse am Sonntag.

 

Über die Eröffnungs-Ausstellung berichtet Der Standard am 6.9.2013.

Über das Museum erscheint im Hirmer Verlag im Herbst 2013 ein Bildband

ANGERLEHNER MUSEUMS- UND IMMOBILIEN GMBH
Ascheter Str. 54, A-4600 Thalheim bei Wels

 

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