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Projekt Aufklärung: von Immanuel Kant bis Karl Kraus

2024 erhält die historische Abkürzung K&K eine neue Bedeutung: Kant & Kraus. Immanuel Kant hätte am 22. April seinen 300. Geburtstag, Karl Kraus am 28. April seinen 150. Geburtstag gefeiert. So stellt sich die Frage: leben wir immer noch in den letzten Tage der Menschheit, oder erleben wir bereits die ersten Tage einer neuen Aufklärung?

21 Künstler und Künstlerinnen haben sich an dem Projekt beteiligt!

AUSSTELLUNG von 23. bis 30. April 2024 in der Galerie Contemplor, 1170 Wien, Kalvarienberggasse 46

Täglich geöffnet (auch Sonntag) von 13:00 bis 19:00 Uhr

Straßenbahn Linien 43 und 9 Station Elterleinplatz

VERNISSAGE: Dienstag, 23. April um 18:00 Uhr

PREVIEW: Werke der Ausstellung

Siehe auch Bericht im Zeitenwende Magazin und Seite der Galerie Contemplor

 

Schapi Sven 250

EVENTS: 

Lesung: K&K neu interpretiert

 

Am Donnerstag, 25. April 2024

um 19:00 Uhr -

Sven Stäcker (Foto links) liest Texte von Karl Kraus und Immanuel Kant.

Hubert Thurnhofer liest aus eigenen Werken.

Eva Maria Wiesenthal liest aus dem Tractatus arte philosophicus

Eintritt: Spenden

 Hubert 250 c Hailwax  

HALBTAGES-SEMINAR

SEMINAR für KUNSTSAMMLER

 

Am Freitag, 26. April 2024

von 13:00 bis 18:00 Uhr

Preis für das Halbtages-Seminar pro TeilnehmerIn: 150,- Euro zuzüglich 20% MwSt = 180,- Euro

Der Preis inkludiert das Buch 

"Die Kunstmarkt-Formel"

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Konzert: GRAPEFRUIT MOON

 

Am Montag, 29. April 2024

um 19:00 Uhr

PRIMO+PRIMO spielen eigene Versionen von Pop, Folk, Blues und Jazzsongs. Kompositionen von Tom Waits, Vince Jones, Billy Joel, Eva Cassady, Pino Daniele, Antonello Venditti, Katie Melua u.a.m. Mit Gergana Popova (Gesang, Foto rechts), Erik Rysavy (Gesang, Bass) und Jürgen E. Rottensteiner (Gesan, Gitarre). 

Eintritt: Spenden

Gergana 250
   

Alle KÜNSTLERINNEN & KÜNSTLER der Ausstellung

Amora Helenna Jouja

EVAL Ehrfurcht vor allem Leben, 2023

Acryl auf Leinwand, 120x140 cm

Ehrfurcht vor allem Leben (EVAL) ist ein grundlegender Wert, der Empathie, Mitgefühl und die Anerkennung des inneren Wertes eines jeden Lebewesens fördert. EVAL ermutigt uns, alle Lebensformen mit Respekt und Würde zu behandeln, unabhängig von ihrer Größe, Art oder Rolle im Ökosystem. Indem wir Ehrfurcht vor allem Leben kultivieren, erkennen wir die Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit aller Lebewesen an und fördern ein Verantwortungsgefühl gegenüber der natürlichen Welt. Diese Verehrung geht über den Menschen hinaus und umfasst auch Tiere, und Pflanzen, deren Recht auf Existenz und Gedeihen wir anerkennen.

 

Ernst Bachinger

Das Urteil des Paris, 2024

Acryl, Ölkreide auf Leinwand, 140 x 100 cm

Das Urteil des Paris ist eine berühmte Episode der griechischen Mythologie. Der junge Prinz Paris muss das Urteil fällen, welche von drei Göttinnen die schönste ist: Hera, Athene oder Aphrodite. (Details: wikipedia)

 

Michael Bottig

Das schwarze Buch, 2024

Öl, Holzleiste und Modellbaufiguren auf Zeichenkarton

63 x 92 cm, gerahmt

(aus der Serie „Verwerfungen“)

Bücher sind kraftvolle Werkzeuge einer Gesellschaft, in denen sich der Geist, also Wissen und Ideen einer Gesellschaft, spiegelt. Das Weißbuch einer Regierung beispielsweise enthält eine Orientierung über Dokumente, Überlegungen und Planungen zu politische Fragen. Es dient zeitweise der Rechtfertigung des eigenen Handelns zum Wohle des Volkes. So erhebt sich die Frage, was der Inhalt eines „schwarzen Buches“ zu Tage fördert und vor allem, wer es diktiert.

Von oben herab wird aus dem „schwarzen Buch“ diktiert. Von oben herab verkündet gibt es Konsequenzen für die Gesellschaft. Von oben herab, außerhalb der Sichtweite der Diktierenden, spürt das Volk die Folgen. Die Wirkung des „schwarzen Buches“ ist unübersehbar.

Aus einem Interview: Was bringt einen Künstler dazu, das verspielte Element von Modellbaufiguren in Arbeiten zu integrieren, die ernst genommen werden wollen Modellbaufiguren, verspielt, kitschig, humorvoll, kindlich, bilden ein stringentes Ausdruckselement meiner letzten Arbeiten. Sie stehen für Anonymität einerseits und Uniformität anderseits. Zahlreiche Parallelitäten lassen sich zwischen der Gruppe der Modellbaufiguren und der heutigen Gesellschaft darstellen, weisen sie doch ähnliche Grundzüge auf. Allein durch die herrschenden, oder direkter beschrieben, beherrschenden Moden kristallisieren sich gleichförmige Gruppierungen heraus, deren Einzelwesen jedoch aus der Entfernung fremd, unbekannt und entindividualisiert wirken. Bei näherer Betrachtung, im Einlassen auf einen Dialog, könnte der einen oder anderen Figur Persönlichkeit zuerkannt werden. In einem Spielfilm, einem Theaterstück oder einem Roman werden die Merkmale Schritt für Schritt, Szene für Szene, aufgebaut. Aus Typen werden oft Charaktere. Aus anfangs unbekannten, anonymen Figuren entwickeln sich dann emotional besetzte, individuell geprägte Personen, gleiche und andere, normale und ausgefallene.

 

Eva Flieger-Zeller FLIZE

Post-Anthropozän, 2024

Acryl auf Mollino, 120x80 cm

Mein Bild zeigt meine Vorstellung von einer durch den Menschen durch Abbau von Bodenschätzen, Flussregulierungen, Abholzungen, Bodenerusion, ausgelaugten Böden etc. veränderten und danach verlassenen, menschenleeren, düsteren Landschaft, gestaltet durch den angeblich aufgeklärten Menschen, der sich, angetrieben von dem Weltbild einer grenzenlosen, freien Marktwirtschaft, dem Bibelwort in völligem Eigennutze folgend, sich die Erde ganz "untertan" gemacht hat.

 

Reinhard Fuchs

Geheimtreffen, 2015

Acryl auf Leinwand, 100x70 cm

Nach dem 3. großen „Bang“, welcher die Menschheit von ihrem Dasein „befreit“ hat, gibt es aber immer noch Leben, allerdings in ihrer widerstandsfähigsten Form: Insekten überleben uns alle, da sie anpassungsfähig sind. Diese Tiergruppe ist die Basis für neue Evolutionsschritte.

Den Titel "Geheimtreffen" habe ich gewählt, da es in unserer Geschichte leider schon viele davon gegeben hat (Hitler-Stalin-Pakt, Ibiza, bis hin zum Potsdamer Treffen). Die Gottesanbeterin (Mantis religiosa) steht für die Brutalität, (sie verspeist ihre Beute bei lebendigem Leib); die Spinne im Hintergrund wartet geduldig auf ihre Chance. Wird die Fliege auf der Erde zum Opfer?

 

Peter Gastgeber

Die Wiederkehr, 2024

Acryl auf Leinwand, 100x70 cm

Der Schwerpunkt dieses Bildes liegt in der Wiederkehr oder anders gesagt in der Zusammenarbeit.

Da die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft liegt habe ich diese Situation als vorauseilenden Schatten dargestellt. Die Zersplitterung ist als die von sich abgewandte Personen dargestellt, letztlich sind sie der Ursprung der erfolgreichen Zusammenarbeit. Die Personen stehen für den nun herrschenden Zeitgeist der inneren Zerrissenheit, des Auseinanderdriftens und der egoistischen Haltung. Da das Leben von einem Auf und Ab geprägt ist, folgt der Zersplitterung der Zusammenhalt somit gibt es immer wieder die Wiederkehr. Wir befinden uns in einem ewigen Kreislauf des Lebens, so dass unumstößlich das eine dem anderem folgt.

 

Peter Gastgeber wurde 1957 in Langenwang/Österreich geboren. Während seiner beruflichen Tätigkeit als Bauunternehmer und Planer war er stets mit den Anfertigen von Skizzen und Gartenplänen beschäftigt. Über das Aquarellieren der Gartenpläne hat er die Leidenschaft zur Malerei entdeckt. Sowohl in seiner Arbeit als Bauunternehmer und nun als Maler steht der Mensch immer im Mittelpunkt seines Schaffens. Durch den Besuch von Ausbildungsprogrammen konnte er seine Technik immer mehr verfeinern. Im Mittelpunkt steht der Mensch in seinem Wirken und Handeln, so war die Wechselwirkung zwischen dem Äusserem und dem Innerem ein zentrales Thema in seiner Arbeit als Maler. Aus diesem Hintergrund heraus sind auch die Feng-Shui Bilder entstanden. Seine positive Einstellung zum Leben spiegelt sich in vielen Bildern wieder.

 

Ihsan Hamo

Vergessene Gesichter, 2023

Acryl auf Leinwand, 100x100 cm

Online-Galerie von Ihsan Hamo

 

Eva Kaiser

Stimme der Seele

Acryl auf Leinwand, 130x150 cm

Konfrontiert mit der Frage des Erdendaseins. Eine krasse Reise die uns an das Menschsein erinnert – oder an die Flucht in die Oberflächlichkeit.

 

Heinz Knapp

Kopfhörer, 2023

Kunstsein, 60x30 cm

Der Kopfhörer ist die neue Art wie sich Menschen in unserer Zeit begegnen. Sändiges Abhören von Informationen und Musik geben dem Benutzer das Gefühl präsent zu sein. Der moderne Mensch wird mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft konfrontiert. Eine Revolution in der Kommunikation. Er braucht das Gegenüber nicht mehr zu sehen und zu fühlen. Wie das Gegenüber aussieht rückt in den Phantasie-Bereich des nur Hörenden.

 

Tonia Kos

homo philosophicus, 2022

Mischtechnik auf Leinwand

Der Philosophicus

Was ist konkret? Was ist abstrakt? Hat das Narrative in der Darstellung mehr Realität als das Expressive? Mehr Authentizität?

Der Philosophicus ertappt sich in einer ungewohnten Umgebung. Nur ausgestattet mit seiner Existenz findet er kein Visavis, nur ein Anderes, das so gar nicht zu korrelieren scheint. Er ist auf der Suche nach Dialog und über diesen auf der Suche nach sich selbst. Doch es gibt keine Antwort, nur Fragen: Hat die Umgebung eine Form? Besteht sie aus abgrenzbaren Objekten, gar aus interaktionsfähigen Subjekten? Nein, diese Hoffnung ist vergebens.

Kann der Philosophicus jemals eine harmonische Beziehung zu seiner Umwelt aufbauen? Nein, denn das Informelle und der Philosophicus sprechen verschiedene Sprachen und existieren in unterschiedlichen Sphären. Auch wenn das Informelle eine innere Ordnung hat, so erscheint es dem Philosophicus ungeordnet, gestaltlos, ja zufällig. Und es ist zeitlos - ganz anders als der Philosophicus: Sein Augenblick wird verewigt, der Moment eingefroren.

Happy End gibt es für den Philosophicus keines, zumindest wenn es um die Suche nach einer Begegnung unter Gleichen geht. Und dennoch ist es ein fruchtbringendes Verhältnis: Weil der Philosophicus genau aus dieser Auseinandersetzung Erkenntnis gewinnt. Sicher kein endgültiges Wissen - glücklicherweise: denn Vollkommenheit bedeutet Zeitlosigkeit und Stillstand. Und genau deshalb bleibt ein knapper Punktesieg für das Werden und Vergehen. Zumindest aus Sicht des wahrnehmenden Subjekts - des Betrachters. (Mag. Alexander Kosz)

 

Mina la Verde

Sapere aude, 2024

Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm

Der Balken als Symbol der Begrenztheit: durch Lügen und Manipulationen der Medien ( Smartphone, Laptop..…) werden die Menschen in der Matrix von Angst, Schrecken und dem Tod gefangen gehalten, statt sich ihres eigenen Verstandes zu bemächtigen. Durch das Hochheben der Fackel der Ethik löst sich der Balken auf und mit Mut gelingt es uns, die Blumen der Erkenntnis zum Blühen zu bringen. Der Blick hinter den Horizont wird wieder frei. Es entstehen neue Samen und Perlen.

 

Regina Merta

Der Tanz auf dem Vulkan, 2023

Acryl auf Leinwand, 100x80 cm

"Der Tanz auf dem Vulkan" von Regina Merta spiegelt die unberechenbare Natur wieder. Diese Urgewalt und auch weitere Naturkatastrophen könnten die letzten Tage der Menschheit zur Realität werden lassen. Aus der abgekühlten Lava des ausgebrochenen Vulkans und den Einwirkungen des unruhigen, trotz teilweiser wissenschaftlicher Erkenntnisse, noch immer unbekannten Universums kann aber neues Leben entstehen.

 

Günther Oberhofer

Der Mensch – auf sich gestellt, 2024

Acryl, Filzstift auf Leinwand, 90x182 cm

Mit dem Start in den Weltraum sind jene Mythen der Vergangenheit verloren gegangen, die dem Menschen seine Einmaligkeit als „Krone der Schöpfung“ bescheinigt hatten. Als nur eine Episode im Fortlauf der Evolution, ohne Bedeutung für die Raum / Zeit Dimensionen des Universums, ist der Mensch – in seinem selbst geschaffenen artifiziellen Umfeld allein – auf sich gestellt.

 

Gergana Popova

Das Geschenk, 2022

Mischtechnik auf Papier. 30x42 cm

Zurzeit ertrinkt die Welt in Ohnmacht und Aggression. Unsere Gehirne sind überflutet mit Medikamenten für Konzentration, gegen Schlaflosigkeit, sogar gegen den eigenen Willen. Wir sind sehr leicht manipulierbar geworden. Ein Rudel gieriger, blutwitternder Wölfe. Gleichzeitig inszenieren wir uns als der Mittelpunkt der Welt. Die heilige Hand die uns füttert, die uns an der Leine führt, sie schenkt uns den Tod. Die weltweite Wut, der inszenierte Zorn verhelfen den Waffenindustrien zu immer mehr Profit. Sie ködern uns mit Handgranaten und mit Bomben. Wir laufen der Propaganda hinterher um die Heilung aller Ängste zu finden und denken, dass wir unsterblich sind. Aber können wir denn alle unsterblich sein? Die Endzeit ist unser Ziel, eines das wir niemals finden wollten. Wenn die Erinnerung nur noch Hass und Angst keimen lässt, nicht jedoch Hoffnung, Güte oder Moral, dann deshalb, weil wir keine Blumen mehr in unsere Herzen sähen.

PS: Wenn du Verstand sähst, erntest du Benehmen. Wenn du Benehmen sähst, erntest du Charakter. Wenn du Charakter sähst, erntest du den Menschen.

 

PTP Petra Traxler-Pilgram

Eingehämmert oder vernagelt, 2020

Collage und Tinte auf Papier, 50x50cm

PTP Selbstdenken Text Tinte auf Papier 500

 

Cordula Rock

The Prayer 2, 2020

Mischtechnik auf Leinwand, 80x100 cm

Der “kleine Mensch”, ausgeliefert an die Allmacht des Universums …

auf dem Weg heraus aus der “irdischen” Unmündigkeit …

auf der Suche nach Neuorientierung, geistiger Überlegenheit und Freiheit …

im Begriffe befindlich, ein neues Verständnis für seine irdische Existenz

verbunden mit einer neuen geistigen Freiheit mit schöpferisch-keativer Ausrichtung zu schaffen …

 

Elisabeth Schwandter

Letztes Abendrot, 2003

Acryl und Wachs auf Leinwand, 60 x 80 cm

Leben wir immer noch in den letzten Tagen der Menschheit oder erleben wir bereits die ersten Tage einer neuen Aufklärung? Angesichts der stets latenten, wieder verstärkten atomaren Gefahren, des fortschreitenden Klimawandels und der Tatsache, wie schwer sich die "kritische Vernunft" gegen Befindlichkeiten, Verschwörungstheorien und Fake News tut, eher in den letzten Tagen der Menschheit. Die entscheidende Frage ist, wie weit wir vom "letzten Tag", vom absoluten Abgrund, entfernt sind und ob wir einen respektablen, ausreichend sicheren Abstand auch für die entferntere Zukunft aufrechterhalten können. Mir fällt dabei unwillkürlich Charlie Chaplin ein, wie er in seinem Film aus 1940 "Der große Diktator" ziemlich sorglos und genussvoll mit der Weltkugel spielt. Einige Mächtige tun es im übertragenen Sinne heute noch!

Auch auf unserer "Insel der Seligen" lebt es sich angesichts einer vom Zaun gebrochenen, nur ein paar hundert Kilometer von unserer Staatsgrenze entfernten "Militärischen Spezialoperation" nicht mehr so sorglos wie einst! Wollen wir hoffen, dass sich zumindest in für uns alle entscheidenden Momenten der eine oder andere aufklärende Lichtblick in Form rational-vernünftiger Entscheidungen und Lösungen sehen lässt.

 

Markus Szyszkowitz

Kriegsberichterstatter, 2014

Mischtechnik auf Papier, 21x30 cm

 

Prof. Adolf Tuma

Unser Planet, 2021

Acryl auf Leinwand 140x100 cm

 

Eva Maria Wiesenthal

Tractatus arte philosophicus, 2024

Photo, 70x55 cm

Tractatus arte philosophicus

,) Die Welt ist alles, was der Fall sein könnte, was der Fall werden kann.

.) Die Welt ist die Gesamtheit der Möglichkeiten.

.) Die Welt ist durch die Möglichkeiten bestimmt, die uns zufallen, die wir entdecken, deren es unendlich viele gibt. Aus der Unzahl von Möglichkeiten schaffen wir durch unsere Träume, unsere Ideen, unsere Vorstellungen, unsere Gefühle und Gedanken daran mit, was der Fall wird oder nicht der Fall wird.

.) Die Möglichkeiten im unendlichen Raum kunstvoller Ideen schaffen die Welt.

.) Die Welt besteht aus zu Tatsachen gewordenen Möglichkeiten.

.) Etwas kann der Fall werden und damit alles übrige neu gestalten, in neuem Licht erstrahlen lassen.

.) Was geworden ist, was ist, dieser Rahmen für neue Möglichkeiten, diese Fülle, ist der Nährboden für weitere Ent-wicklungen.

-) Es sind nicht so sehr die Dinge und die Verbindung der Dinge, die ausmachen, was wir wirklich nennen, sondern was uns zufällt entsprechend unseren Visionen, unseren Bildern, unseren Vorstellungen dem entsprechend, woran wir glauben und damit wirklich werden lassen, was ihnen entspricht.

.) Wir ernten, was wir säen.

.) Wir sind die Mitschöpfer unserer Welt.

.) Was uns zufällt im Rahmen von allseits wirkenden, zur Wirklichkeit drängenden Ideen ist Folge des Zusammenspiels aller und von allem, was ist.

.) In den Dingen ist nichts präjudiziert, nichts bestimmend für das Werden von Neuem.

.) In dem Raum unendlicher Möglichkeiten, in dem Raum unserer Träume, unserer Bilder und daraus resultierendem Neuen, dem wirkend gewordenem in diesem Rahmen des Kosmos, der Schönheit und Ordnung der Liebe, wie auch immer wir sie beschreiben, wirkt weiter, was wir schaffen.

.) So arbeiten wir alle zusammen und mit allem, was ist, an der Schöpfung mit.

.) In der Logik gibt es klare Ordnung, in der Kunst wie in der Wirklichkeit, die alle andere Kunst an Kunstfertigkeit überragt, fällt uns zu, was wir anziehen mit unserer Ausstrahlung im unendlichen Raum der Möglichkeiten wie die Quantenphysik bestätigt, die wir geschaffen haben, um zu beschreiben, was unsere Vorstellung übersteigt.

.) Das Zusammenspiel von unendlich vielen untrennbar miteinander verbundenen Mitgliedern in unserem Kosmos ergibt, was Tatsache wird für bestimmte Zeit, Grundlage für weitere Schöpfung.

 

Ernst Zdrahal 

Kafka im Schloss, 2015

Kappakarton, 77x109 cm

Zdrahal im Atelier

Foto: Kafka trifft Zdrahal im Atelier

Werke von Ernst Zdrahal sind auch in der ALBERTINA Klosterneuburg zu sehen, wo seit 13. April die Ausstellung POP ART läuft.

 

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