Vernissage: Dienstag, 17. November 2026 um 18:00 Uhr
Finissage: Dienstag, 24. November 2026 um 18:00 Uhr
In der Galerie Contemplor
Kalvarienberggasse 46, 1170 Wien
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Teilnehmer und Teilnehmerinnen Aigerim Beken Silvia Bitschnau Silvia Ehrenreich Reinhard Fuchs Peter Gastgeber Friederike Hubatschek Helenna Jouja Harold Khan Gerhard Knolmayr Igor Leontjew Ilona Lesnaya Mina la Verde Ketsela Wubneh Andreas Wurzinger u.a.
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| Adolf Tuma |
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Der Begriff „Chaos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich „weiter, leerer Raum“ oder „klaffende Leere“ und wird heute für ein völliges Durcheinander verwendet. Also das Gegenteil von Ordnung. In der griechischen Mythologie, insbesondere bei Hesiod, ist das Chaos der ursprüngliche Zustand des Universums, aus dem Gaia (die Erde) und andere Götter hervorgingen. Der Begriff "Kosmos" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Ordnung" oder "Weltordnung", wird heute synonym mit „Universum“ verwendet, dessen Gesetze wir nach Kopernikus und Galilei zu verstehen glaubten. Erkenntnisse der Relativitätstheorie und Quantenmechanik, Theorien über Singularität, Expansion des Universums und Multiversum haben aber Spekulationen über das Weltall und den Weltraum wieder Tür und Tor geöffnet.
„Die Welt“ bezieht sich aber in der Alltagssprache auch auf unseren Planeten Erde. Das weltweite Bevölkerungswachstum, die gravierenden Probleme der Weltwirtschaft und nicht zuletzt die Drohung vor dem nächsten Weltkrieg bewegen uns nicht erst seit 2026. Ob im Kosmos intelligente Wesen existieren, ist eine beliebte Frage unter Spekulanten. In Bezug auf unsere Welt, unseren Planeten, wissen wir bereits: es gibt sie nicht! Zumindest nicht in den Institutionen, die die Politik beherrschen. Aus Sicht unserer Welt, aus Sicht der Weltpolitik kann man für Chaos und Kosmos zwei andere Begriffe als Synonyme verwenden: Krieg und Frieden.
Die Ausstellung Chaos & Kosmos umfasst die interplanetarischen Bereiche ebenso wie die internationalen Themen Krieg & Frieden.



