Vernissage: Dienstag, 17. November 2026 um 18:00 Uhr
Ausstellung läuft bis 24. November, täglich von 13:00 bis 19:00 Uhr
Finissage: Dienstag, 24. November 2026 um 18:00 Uhr
In der Galerie Contemplor
Kalvarienberggasse 46, 1170 Wien
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Teilnehmer und Teilnehmerinnen Aigerim Beken Silvia Bitschnau Michael Bottig Silvia Ehrenreich Reinhard Fuchs Peter Gastgeber Friederike Hubatschek Helenna Jouja Helmut Kand Solange Keschmann Harold Khan Gerhard Knolmayer Stefan Kohlhofer Cornelia Kunert Igor Leontjew Ilona Lesnaya Eva Meloun Regina Merta Georg Popper Masata / Pigmento Jewgenij A. Rastorgujew Mina la Verde Ljudmila Warlamowa Ketsela Wubneh Andreas Wurzinger Christa Zugmayer |
Bild Adolf Tuma |
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STATEMENTS der Künstler und Künstlerinnen
Aigerim Beken
Silvia Bitschnau
„Chaos & Kosmos“ bedeutet nicht die Gegenüberstellung von Unordnung und Ordnung. Entscheidend ist das Dazwischen: jener Augenblick, in dem eine Ordnung ihre Selbstverständlichkeit verliert und gerade dadurch eine andere denkbar wird. DETAILS siehe ethos.at
Silvia Ehrenreich
Fossilien (die Ewigkeit der Natur) und Symbole (Spielzeug): Versteinerte Turmschnecken, ein ca. 155 Millionen Jahre alter Ammonit sowie verschiedene Mineralien (Malachit, Bergkristall, Jaspis) stehen als physische Zeugen der Erdgeschichte. Diese symbolisieren die zeitlose Ewigkeit der Natur und stehen der menschlichen Zerstörungskraft gegenüber (z.B. kleines Bombenflugzeug, rotes Teufelchen, kaputte Minifiguren). DETAILS siehe ethos.at
Peter Gastgeber
Friederike Hubatschek
Helenna Jouja
Solange Keschmann
Harold Khan
Gerhard Knolmayer
Im Januar 2026 hat Starlink Pläne für eine Million (!) orbitaler Rechenzentrums-Satelliten eingereicht, die durch optische Verbindungen ein integriertes Netz bilden sollen. Die EU beschleunigt das IRIS2-Programm, das 348 Satelliten vorsieht. Schon heute wird die Zahl der Weltraumtrümmer (einschließlich mindestens 1 cm großer Bruchstücke und Lackpartikel) auf mehr als eine Million geschätzt. DETAILS siehe ethos.at
Stefan Kohlhofer
Cornelia Kunert
Igor Leontjew
Kosmos und Chaos bilden keine schlichten Gegensätze, es sind je eigene Zustände des Werdens: Aus dem Ungeformten entsteht Gestalt, während jede bestehende Form für Veränderung offen bleibt. Der Flug Margaritas, ausgelöst durch die Salbe, wird so zu einem Bild für die Bewegung zwischen den Ordnungen – zwischen der vertrauten Welt und einem offenen, unberechenbaren Kosmos. DETAILS siehe ethos.at
Eva Meloun
Ein völliger Durcheinander - ein Chaos im heutigen Sinne, obwohl ursprüglich aus dem griechischen ein leerer Raum für Chaos steht, im Cosmos der ursprünglich im griechischen für Ordnung steht. Die Unendlichkeit steht für mich im Vordergrund. Die Erkenntnisse der Relativitätstheorie, der Quantenphysik u.s.w. haben vielleicht durch Singularität eine Grundlage für neue Erkenntnisse neue Wege im Universum, Multiversum Raum geschaffen. Haben sich die Gesetze, Werte umgedreht? Sind die Elemente im Chaos? Expansion des Universum? Entsteht eine neue Weltordnung auf unserer Erde durch Krieg und Frieden?
Masata / Pigmento
Jewgenij A. Rastorgujew
Adolf Tuma
Mina la Verde
Ljudmila Warlamowa
Inspiriert von der Wahrnehmung unserer Erde, von Natur, Technik und tiefen Emotionen, entstehen meine Werke auf vielfältigen Untergründen. Sie wurzeln in einer abstrakten Landschaft, die von Naturgewalten, Politik und dem gesellschaftlichen Gefüge geformt wird. Im Spannungsfeld zwischen ordnendem Kosmos und wildem Chaos spiegeln die Arbeiten menschliche Schicksale und leuchtende Hoffnung wider. Denn während der Mensch Unruhe in die Welt trägt, führt die Natur alles stets in ihr ureigenes Gleichgewicht zurück – ein ewiges Spiel aus Verwirrung und Balance. Mit einer Symbiose aus Acryl, Sand, Mixed Media und geometrischen Formen erfassen die Werke den Zustand unserer Welt. Kraftvolle Farbflecken fließen in harmonische Kompositionen und setzen bewusste Kontraste, die den Blick lenken und den Bildern Tiefe verleihen. So wird die Zerreißprobe zwischen Natur, Krieg und Technik spürbar. Diese Kunst ist ein kraftvoller Aufschrei – ein Echo auf die Herausforderungen und Erschütterungen unserer heutigen Zeit.
Andreas Wurzinger
Christa Zugmayer
Der Begriff „Chaos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich „weiter, leerer Raum“ oder „klaffende Leere“ und wird heute für ein völliges Durcheinander verwendet. Also das Gegenteil von Ordnung. In der griechischen Mythologie, insbesondere bei Hesiod, ist das Chaos der ursprüngliche Zustand des Universums, aus dem Gaia (die Erde) und andere Götter hervorgingen. Der Begriff "Kosmos" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Ordnung" oder "Weltordnung", wird heute synonym mit „Universum“ verwendet, dessen Gesetze wir nach Kopernikus und Galilei zu verstehen glaubten. Erkenntnisse der Relativitätstheorie und Quantenmechanik, Theorien über Singularität, Expansion des Universums und Multiversum haben aber Spekulationen über das Weltall und den Weltraum wieder Tür und Tor geöffnet.
„Die Welt“ bezieht sich aber in der Alltagssprache auch auf unseren Planeten Erde. Das weltweite Bevölkerungswachstum, die gravierenden Probleme der Weltwirtschaft und nicht zuletzt die Drohung vor dem nächsten Weltkrieg bewegen uns nicht erst seit 2026. Ob im Kosmos intelligente Wesen existieren, ist eine beliebte Frage unter Spekulanten. In Bezug auf unsere Welt, unseren Planeten, wissen wir bereits: es gibt sie nicht! Zumindest nicht in den Institutionen, die die Politik beherrschen. Aus Sicht unserer Welt, aus Sicht der Weltpolitik kann man für Chaos und Kosmos zwei andere Begriffe als Synonyme verwenden: Krieg und Frieden.
Die Ausstellung Chaos & Kosmos umfasst die interplanetarischen Bereiche ebenso wie die internationalen Themen Krieg & Frieden.



