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"Eine der spannendsten Sammlungen gehört dem Nuklearmediziner Horst Köhn - und zwar gerade deshalb, weil sie nicht durchgängig das aufweist, was man gerne als "Spitzenkunst" bezeichnet, sondern zeigt, dass sich hier jemand konsequent auf Neues einlässt. Neben einigen Blättern von McCarthy oder Kelley zeigt Köhn auch Arbeiten von weniger bekannten Künstlern: Evan Holloway, Elizabeth Saveri, Keegan McHargue. Im Videoporträt - ein solches wurde mit jedem Sammler/Sammlerpaar gedreht - erklärt er, dass er kaum Werke später als "Fehler" betrachten würde - auch wenn manches heute nicht mehr wichtig erscheint, wäre es das zumindest zum Zeitpunkt des Kaufes gewesen. Eine sympathische Aussage. Die sich ein Museumsdirektor wohl eher nicht leisten könnte", schreibt Nina Schedlmayer am 14.10.2005 im artmagazine.cc anlässlich der Präsentation der Sammlung in der Ausstellung "Entdecken und Besitzen. Einblicke in österreichische Privatsammlungen" (Kuratorin: Eva Badura-Triska) im Wiener MuMok.

Schon 2003 zeigte Köhn Teile seiner Sammlung im Projektraum Krinzinger. "Die Schau zeigt über ein Dutzend Arbeiten US-amerikanischer Nachwuchskünstler, die der deutsche Kunstmäzen Horst Köhn zusammengetragen hat (noch bis 1. März). Stilgerecht präsentiert hat die Galeristin Ursula Krinzinger die Werke in ihrer neuen „Projekte Krinzinger“-Galerie. In dem mehrgeschossigen Fabrikbau, nur ein Steinwurf von der momentan in punkto Mode und Fotografie überaus angesagten Westbahnstraße im 7. Wiener Bezirk, versucht Krinzinger seit Mai vergangenen Jahres möglichst „spontan, junge und alternative Events“ zu inszenieren", berichtet redaktionsbüro.at.

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